UMFASSENDE BETREUUNG

Wir halten es für unerläß-lich, daß Austauschschülern grundsätzlich ein
Betreuer am Ort mit Rat und Tat zur Seite steht. ‘Am Ort’ heißt, daß der/die Betreuer/in maximal eine Autostunde oder 70 Meilen entfernt wohnt.
Die Betreuer - ‘Local Coordinators (LCs)’ - werden jährlich bei den von
uns em-pfohlenen US-Organisationen geschult und ver-fügen - oft aufgrund jahrelanger Tätigkeit - über große Erfahrung in bezug auf mögliche Probleme und Nöte bei Aus-tauschschülern. Ihre Aufgabe besteht darin, in ihrem Gebiet geeignete Gastfamilien zu finden, diese zu überprüfen und auszuwählen, und High School - Plätze sicherzustellen. Da jährlich neue Gastfamilien für neuankommende Teilnehmer gefunden werden müs-sen - nur etwa 30% der Gastfamilien sind ‘Wieder-holer’ - sind diese auch auf die Veränderungen in der Familie, die sich durch die Aufnahme eines Gast-schülers naturgemäß erge-ben, vorzubereiten.
Die Tätigkeit der US-Be-treuer wird gesteuert und überwacht von regionalen Büros der US-Organisa-tionen, die wiederum der jeweiligen Zentrale unter-stehen, zu der ein enger Kontakt besteht. Das Gespür, welcher Teilnehmer in welche Familie paßt, ist offenbar ständig gewachsen, worauf eine abnehmende Zahl an not-wendigen Familienwechseln bei guten US-Organisationen hinweist. Bei auftretenden Problemen kann ein Betreuer oder Teilnehmer durch das 24-Stunden-Notdienst-Telefon jederzeit die US-Zentrale erreichen, die jederzeit auch Sie erreicht.
Der US-Betreuer erkundigt sich regelmäßig bei Familie und Teilnehmer, ob alles in Ordnung ist - in der Anfangszeit häufiger als zum Ende hin - und ist auch bereit, in dringenden Fällen einen Teilnehmer sofort zu sich zu holen. Es wird also sichergestellt, daß kein Austauschschüler, aus welchen Gründen auch immer, ‘auf der Straße‘ steht. Ebenso wird auch unsere Betreuung und Beratung bei Problemen erst nach der Rückkehr der Teilnehmer enden.
US-Betreuer sind allerdings keine ‘Reiseleiter‘ oder ‘Animateure‘, die für tägliche Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen haben. Dieser Bereich obliegt der Eigen-initiative des Teilnehmers, denn auch die Gastfamilie wird so weiterleben wie bisher - die eine ist aktiv, die andere weniger.